Stürze und deren Folgen sind ein großes Problem in Akut-Krankenhäusern und in Langzeitpflegeeinrichtungen. Allein am LKH-Univ. Klinikum Graz sind im Jahr 2007 460 Patienten im Alter über 65 Jahre zu Sturz gekommen. Stürze und ihre Folgen sind - neben bedeutenden medizinischen und ökonomischen Problemen - besonders für die Betroffenen ein schwerwiegender Einschnitt in die bisherige Lebensführung und Selbstständigkeit.
Am LKH-Univ. Klinikum Graz setzte eine engagierte interdisziplinäre Gruppe, unter der Leitung von OSr. DGKS Christine Uhl, mit der Entwicklung der evidenzbasierten Leitlinie „Sturzprophylaxe im Krankenhaus und Langzeitpflegebereich" neue Maßstäbe in der forschungsbasierten Krankenpflege.
Das aus der Praxis gewonnene Wissen über Gefahren und Folgen des Stürzens wurde unter der wissenschaftlichen Begleitung des EBN-Experten Dr. Gero Langer exakt definiert und lösungsorientiert aufbereitet, wobei die Lösungsansätze oft verblüffend einfach und ohne finanziellen oder personellen Mehraufwand umsetzbar sind.
Die Leitlinie wurde am 23.02.2009 am LKH-Univ-Klinkum Graz / Österreich von Pflegedirektorin DKKS Christa Tax, MSc und dem EBN-Team präsentiert und steht Ihnen in einer Kurz- und Langversion zum Download zur Verfügung.
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